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WER RASTET, DER ROSTET
INNOVATION KENNT KEINE PAUSE
Medizinische Forschung und Therapie-Entwicklung in einem privaten Kranken-
hauskonzern? Innovative Organisations- und Behandlungskonzepte in Kliniken,
die einer Aktiengesellschaft gehören? Wie soll das zusammenpassen? Dass Inno-
vation im Gesundheitswesen durchaus mit den Zielen eines gewinnorientierten
Unternehmens vereinbar ist und mehr noch: sogar dazu beiträgt, diese Ziele zu
erreichen, das hat die heutige RHÖN-KLINIKUM AG in ihrer gut dreieinhalb
Jahrzehnte langen Geschichte immer wieder demonstriert. Ihre Bereitschaft, in
Innovation nennenswert zu investieren, macht sie für ambitionierte Mediziner
zum hochattraktiven Arbeitgeber. Von Joachim Weber*
und dem Gemeinwesen zugutekommen. Nur mit
solchen Strategien, die alle denkbaren Synergien
mobilisieren, scheint das auf den ersten Blick
geradezu utopische Ziel des Gesundheitsdienstleis-
ters erreichbar: Spitzenmedizin für jedermann.
Die Betonung liegt auf jedermann. Die RHÖN-
KLINIKUM AG war nie der »Rosinenpicker«, als der
sie gerne kritisiert wurde und gelegentlich noch
wird. Sie sucht sich weder die besonders zahlungs-
fähigen Patienten aus, noch konzentriert sie sich auf
besonders einträgliche Behandlungsfelder. Die
weitaus überwiegende Zahl ihrer 48 Kliniken sind
Häuser der Allgemeinversorgung, zugänglich für
jeden Kassenpatienten.
Damit stehen die Konzernkrankenhäuser voll im
scharfen Wettbewerb der Gesundheitsanbieter. Dort
aber kann nur bestehen, so die einhellige Meinung
aller Mediziner und Kaufleute im Konzern, wer
höchste Qualität zu akzeptablen Preisen bietet, den
Patienten auf Augenhöhe behandelt und medizinisch
wie technisch stets die Nase weit vorn hat. Damit
Sie installierte neue Formen der Klinikorganisation,
die nach einigem Zögern vielerorts nachgeahmt
wurden. Sie wurde mit einigen ihrer Häuser Pionier
der Spezialisierung in medizinischen Nischen, die in
Deutschland bis dahin unterversorgt waren. Ärzte
des RHÖN-KLINIKUM Konzerns waren und sind
wegen ihrer hohen Kompetenz in der Krankenversor-
gung und ihrer Bereitschaft, neue Wege zu suchen
und zu gehen immer wieder geschätzte Impulsge-
ber und Partner für medizinische Entwicklungspro-
jekte. Solche Entwicklungskooperationen mit der
Industrie tragen ebenfalls dazu bei, das Unterneh-
men zur Speerspitze der klinischen Versorgung zu
machen.
Und nicht zuletzt: Die RHÖN-KLINIKUM AG hat die
wachsende Konzernstruktur als originäre Quelle
einer neuen klinischen Medizin entdeckt. Regionale
und überregionale Vernetzung, interdisziplinäre
Zusammenarbeit selbst in kleineren Krankenhäusern
das sind Strategien der Wertentwicklung und
Qualitätssteigerung, die nicht primär dem Konzern,
sondern vor allem dem Patienten in seinen Kliniken
»markt & unternehmen«
* Freier Journalist in Frankfurt am Main



