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GELEBTES ZUSAMMENSPIEL
VON WISSENSCHAFT
UND PATIENTENVERSORGUNG
EINE ERFOLGREICHE SYMBIOSE
Das Zusammenspiel von Theorie und Praxis erfor-
dert wohl in wenigen Bereichen so viel Fingerspit-
zengefühl und Kooperationsbereitschaft wie in der
Medizin. Stets geht es darum, im Dialog zwischen
unabhängigen Wissenschaftlern einerseits und
Spezialisten aus der Krankenversorgung anderer-
seits den Transfer von technischem und prozedu-
ralem Wissen, aktuellen Informationen und Techno-
logie zum Wohle der Patienten zu fördern und wo
möglich zu verbessern.
Ein Unternehmen mit einem so breiten wie tiefen
Leistungsspektrum wie die RHÖN-KLINIKUM AG und
mit dem Anspruch, in der Patientenversorgung
Branchentrends zu setzen, kann langfristig nicht
ohne Anbindung an den Fluss medizinischer
Innovationen auskommen. Wir sind auf den kontinu-
ierlichen Transfer von Wissen aus der Forschung in
die Krankenversorgung angewiesen. Nur so können
wir unseren Patienten eine immer bessere Medizin
bieten und unsere Marktposition weiter ausbauen.
Hier ist zum Beispiel an neue Diagnostikmethoden
zu denken, mit der Erkrankungen frühzeitig also
noch bevor der Patient Symptome zeigt erkannt
werden können, oder an die Evaluierung neuer
Medikamente im klinischen Betrieb.
Genauso sind wir bestrebt, tiefere Erkenntnisse über
bestehende Therapieformen zu gewinnen sowie
neue, schonendere Behandlungsmethoden zu
entwickeln und einzusetzen. Damit erreichen wir
beispielsweise eine schnellere Wundheilung, oder
wir machen bislang inoperable Erkrankungen
erfolgreich behandelbar, etwa bestimmte Krebs-
formen durch die Bestrahlung mit Protonen und
Schwerionen. So helfen uns die moderne medizi-
nische Forschung und ihre schnelle Umsetzung in
die Praxis, unsere Patienten immer gezielter und
besser zu behandeln und zu heilen.
Deswegen ist die Hochschulmedizin als Innovations-
motor unserer Unternehmensentwicklung von
entscheidender Bedeutung. Dies war 1994 eines der
treibenden Motive für die Übernahme des Herzzen-
trums Leipzig, das den Status eines unter privater
Trägerschaft geführten Universitätsklinikums hat.
Und es galt erneut für das Universitätsklinikum
Gießen und Marburg, das wir 2006 in unseren
Verbund integrierten. Mit der Einbindung dieser
Universitätskliniken ist uns als erstem privaten
Klinikbetreiber der Brückenschlag über alle medizi-
nischen Versorgungsstufen hinweg gelungen. Heute
bieten wir dem Patienten eine geschlossene
Leistungskette, die hohe klinische Expertise mit
neuesten Forschungsergebnissen verbindet.
Die Erfahrungen in Leipzig, Gießen und Marburg
zeigen uns täglich, dass wissenschaftliche Spitzen-
leistungen nur dann möglich sind, wenn Forschung
und Lehre unabhängig von Managementinteressen
arbeiten und wenn in der Führung eines Universitäts-
klinikums zugleich eine vertrauensvolle Zusammen-
arbeit zwischen Wissenschaft und Klinikmanage-
ment angelegt ist. Nur wer die ärztliche Unabhängig-
keit und Therapiefreiheit ebenso wie die grund-
gesetzlich geschützte Freiheit von medizinischer
Forschung und Lehre wahrt, schafft ein Fundament
für wissenschaftliche Spitzenleistungen und eine
hochwertige medizinische Versorgung. Und genau
diese medizinische Qualität ist es, auf die sich unser
Ruf und Erfolg als innovativer Gesundheitsdienstleis-
ter stützt.
corporate governance



