84 konzernlagebericht geschäftsjahr im überblick Verlustvorträge für Vorjahre jedoch Aufwendungen von 4,2 Mio. aus der Abwertung unserer Finanz- instrumente gegenüber. Erstmals wirkte sich 2008 die Absenkung des Körperschaftsteuertarifs auf 15%-Punkte mit 15,1 Mio. im Vergleich zum Vorjahr steuermindernd aus. Der um diese Sachver- halte bereinigte Anstieg des operativen Konzernge- winns beläuft sich auf 7,3 Mio. (+7,3 %) und steht im Einklang mit der Leistungsentwicklung. Diese Gewinnsteigerung haben wir erreicht, obwohl bei den Personalkosten deutliche Tarifsteigerungen und bei den Sachkosten erhebliche Preissteige- rungen insbesondere bei Lebensmitteln und Energie zu kompensieren waren. Bei der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH ist der Jahresüberschuss von 2,2 Mio. (Vj. 1,1 Mio. ) Beweis dafür, dass unser Umstruktu- rierungs-Know-how auch bei Universitätskliniken mit Erfolg eingesetzt werden kann. Dabei wurde die seit 2006 zu verzeichnende kontinuierliche Leistungs- steigerung bisher nur in geringem Umfang margen- wirksam, da wir plangemäß erhebliche Investitionen, allein 2008 waren dies 151,5 Mio. , in verschie- dene Baumaßnahmen sowie in Einrichtungen und Ausstattungen tätigten, die erst nach Fertigstellung (2011) die erwarteten Margenverbesserungen durch Ablaufverbesserungen bringen werden. Bei einer Steigerung um 5,4 % erreichte das EBITDA im Konzern 262,8 Mio. (Vj. 249,3 Mio. ). Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 14,6 Mio. bzw. 9,3 % auf 172,1 Mio. . Darin enthalten ist ein Fehlbetrag von 0,7 Mio. der St. Petri-Hospital Warburg GmbH. Das EBT wuchs um 4,2 % auf 142,9 Mio. (Vj. 137,1 Mio. ). Das Ergebnis je Aktie beträgt 1,13 (Vj. 1,03 ). Die EBIT-Marge stieg von 7,8 % auf 8,1 %. Aus dieser positiven Entwicklung sind die Erfolge unserer Umstrukturierungsarbeit im Betriebsbereich direkt ablesbar. Die EBT-Marge ging rechnerisch von 6,8 % auf 6,7 % zurück, da im Finanzergebnis Einmaleffekte aus der Marktbewertung unserer Zinssicherungsinstru- mente in Höhe von 4,2 Mio. aufwandswirksam (Vj. 2,4 Mio. ertragswirksam) zu erfassen waren. Bereinigt sind das EBT um 12,4 Mio. bzw. 9,2 % auf 147,1 Mio. sowie die EBT-Marge von 6,7 % auf 6,9 % angestiegen. Da im Geschäftsjahr 2008 erstmals der niedrigere Körperschaftsteuertarif wirksam wurde, sind die EBT- Marge (Umsatzrentabilität) von 5,5 % auf 5,8 % und der operative Cash-Flow um 22,8 Mio. bzw. 11,9 % auf 213,8 Mio. (Vj. 191,0 Mio. ) angestiegen. Die Personalquote konnte mit 59,6 % (Vj. 59,5 %) gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil gehalten werden, da die durchschnittlichen Tarifsteigerungen im Konzern von ca. 3,0 % durch Rationalisierungs- maßnahmen ausgeglichen werden konnten. Im Anstieg der Materialaufwandsquote auf 25,3 % (Vj. 24,5 %) wirkten sich zum einen deutliche Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Energie und zum anderen der vermehrte Einsatz hochwer- tiger Produkte des medizinischen Bedarfs aus. Die bereits vor 2006 konsolidierten Kliniken (ohne MVZ-Gesellschaften) weisen 2008 einen EBIT- Zuwachs von zusammen 12,5 Mio. und eine EBIT- Marge von 10,7 % (Vj. 10,2 %) aus. Durch erfolg- reiche Integrations- und Umstrukturierungsmaß- nahmen haben sich unsere Quoten bei den Personal- und Sachkosten in diesen Kliniken auf lediglich zusammen 87,8 % (Vj. 87,5 %) erhöht.
Konzern Downloadcenter Sprachen
  • English
  • Deutsch