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Schluss, dass der Einsatz filigraner Metallgitter, so
genannter Stents, die zur Behebung von Durchblu-
tungsstörungen in den Herzkranzgefäßen dienen,
oftmals nicht an die Sicherheit und Qualität klas-
sischer, aber weitaus aufwendigerer Bypass-Opera-
tionen am Herzen heranreicht. Die Ergebnisse der
Studie ermöglichen es den Spezialisten nun, die
jeweils optimale Methode zu wählen und damit das
Infarktrisiko zu mindern und die Lebensqualität des
Patienten deutlich zu erhöhen.
Zusammen mit der José-Carreras-Stiftung bauen wir
am Standort Marburg ein »Carreras-Leukämie-
Center«. Aus der engen Zusammenarbeit zwischen
Forschung und Krankenversorgung auf dem Gebiet
der Leukämiebehandlung wird versucht, effiziente
Therapien zu entwickeln.
Im Bereich der universitären Ausbildung sind die
Universitäten in Gießen und Marburg sowie die
Herzzentrum Leipzig GmbH als Bestandteil der
Universität Leipzig sowohl für die theoretische als
auch für die praktische Ausbildung tätig. Weitere 14
Konzernkliniken verfügen über die Anerkennung als
Akademisches Lehrkrankenhaus, zu deren Aufgabe
ebenfalls die Praxisausbildung von Ärzten zählt.
Die genannten Beispiele stehen für zahlreiche
weitere Fälle, in denen die Ergebnisse von For-
schungsprojekten und klinischen Studien konkret
den Patienten zugutekommen. Weitere Beispiele
für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit
zwischen unabhängiger Wissenschaft und Patienten-
versorgung finden Sie ab Seite 68ff. in diesem
Geschäftsbericht.
KONZERNENTWICKLUNG
standorte, kapazitäten und leistungen
Die RHÖN-KLINIKUM AG ist mit ihren 48 Kliniken in
Deutschland und einem Marktanteil von circa 3,5 %,
bezogen auf Kapazitäten bzw. Umsatzerlöse, ein
führender Anbieter von akutstationären Kranken-
hausleistungen. Dieser Bereich umfasst rund 97 %
des Konzernumsatzes. Historisch bedingt haben wir
auch an einigen Standorten Rehabilitationskliniken;
der Bereich der ambulanten Medizinischen Ver-
sorgungszentren ist im Aufbau. Die beiden letzt-
genannten Bereiche erfüllen nicht die Größener-
fordernisse für eine Segmentberichterstattung.
Der Konzern ist horizontal gegliedert. Die Klinikge-
sellschaften sind rechtlich selbstständige Kapitalge-
sellschaften und haben ihren Sitz an der jeweiligen
Betriebsstätte. Sie sind unmittelbare Tochtergesell-
schaften der Konzernobergesellschaft, die ihren Sitz
in Bad Neustadt a.d.Saale hat. Bedeutende Stand-
orte sind neben den Kliniken am Stammsitz Bad
Neustadt a.d.Saale unsere Wissenschaftsstandorte
in Gießen, Marburg und Leipzig sowie die Klinik-
standorte mit überregionalem Einzugsgebiet in Bad
Berka, Frankfurt (Oder), Hildesheim, Karlsruhe,
München, Pforzheim und Wiesbaden. Die MVZ-
Gesellschaften sind Tochtergesellschaften einer in
Bad Neustadt a.d.Saale ansässigen Klinikgesell-
schaft, die zugelassener Leistungserbringer im Sinne
des Kassenarztrechts ist.
Gegenüber dem Vorjahr haben sich an folgenden
Standorten Veränderungen der Bettenkapazitäten
ergeben:
konzernlagebericht konzernentwicklung



