120 Geschäftsverlauf auch 2009 internes Umsatzwachs- tum von mindestens rund 3 % generieren werden. Die Integration der Wesermarschklinik in Norden- ham hat im Januar 2009 planmäßig begonnen. Wir streben in diesem Jahr an, den Betriebsverlust aus 2008 von über 3 Mio. zu halbieren. Um den Wandel vom Klinikbetreiber zum integrierten Gesundheitsversorger zeitnah umsetzen zu können, haben wir den Vorstand erweitert. AUSBLICK 2009 strategische zielsetzung Wir werden unser erfolgreiches und wachstums- orientiertes Geschäftsmodell konsequent weiter- entwickeln. Eine wichtige Stoßrichtung ist der bereits eingeleitete Wandel vom Klinikbetreiber zum integrierten Gesundheitsversorger. Er wird uns helfen, Umsatz und Ertrag kontinuierlich zu steigern. Aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist internes Umsatzwachstum nur in Grenzen ­ in der Regel um weniger als 5 % ­ möglich. Unser Ziel, eine bundesweit flächendeckende ambulante und stationäre Krankenversorgung aufzubauen, er- reichen wir vornehmlich über Akquisitionen und Kooperationen. Wir werden daher jede wirtschaftlich sinnvolle Gelegenheit zum Ausbau unserer ambulanten, teil- und vollstationären Versorgungskapazitäten konse- quent nutzen. Wir sind organisatorisch und kapital- mäßig in der Lage, selbst kurzfristig gleichzeitig mehrere Schwerpunktkliniken oder eine Universi- tätsklinik aktiv und qualifiziert zu integrieren. Dabei halten wir an unseren Maximen »Qualität vor Quanti- tät« und »Wachstum nicht um jeden Preis« fest. In den nächsten Jahren erwarten wir ein deutliches externes Umsatzwachstum durch Krankenhausüber- nahmen. Wir streben perspektivisch einen Marktan- teil von über 8 % und eine Marktabdeckung derge- stalt an, dass es jedem Bundesbürger möglich ist, innerhalb einer Fahrstunde eine unserer Einrich- tungen zu erreichen. Deshalb werden wir die Ein- richtung von Medizinischen Versorgungszentren (Facharzt-MVZ), den Bau von Portal-Kliniken und den Ausbau unserer Klinikstandorte durch Akquisitionen und Kooperationen vorantreiben. Die Universitäts- kliniken Gießen und Marburg sowie unsere weiteren Wissenschaftsstandorte werden wir im Hinblick auf Medizin und Wissenschaft kontinuierlich erweitern und die dabei gewonnenen Erkenntnisse über Dia- gnose- und Therapiemethoden auf andere Konzern- kliniken übertragen. konjunktur und rechtliche rahmenbedingungen Im Jahr 2009 rechnen wir mit einer deutlichen kon- junkturellen Eintrübung bis hin zu einer nachhaltigen Rezession in der Realwirtschaft. Im Inland gehen wir von einem deutlichen Rückgang des Exports und einem leicht zeitversetzten Nachlassen der privaten und gewerblichen Nachfrage aus. Dabei negieren wir nicht, dass fallende Energiepreise und die Wirkungen verschiedener Konjunkturpakete im Verlauf des Geschäftsjahres 2009 in gewissem Umfang Wirkung zeigen könnten. Auf dem Arbeitsmarkt rechnen wir mit einem Rück- gang der Beschäftigung und einem Anstieg der konzernlagebericht ausblick 2009
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